Tempelhofer Fußball- und Leichtathletik-Tradition: Die Friedrich-Ebert-Sportanlage

Seit 1936 gibt es an der Albrechtstraße, an der Grenze zwischen Schöneberg und Tempelhof, die historische Friedrich-Ebert-Sportanlage, die diesen Namen aber erst seit 1950 trägt. Hier trägt die Mannschaft des SD Croatia ihre Heimspiele in der Berlin-Liga aus, auch die Leichtathletik-Abteilung des TSV Tempelhof-Mariendorf ist hier zu Hause. Wir haben uns auf der wunderschön gelegenen Anlage einmal umgesehen.

© Fotos: GOOLAZO BERLIN
Text: Björn Leffler

 

Die fast 90 Jahre alte Friedrich-Ebert-Sportanlage in Berlin-Tempelhof ist ein Eckpfeiler der sportlichen Gemeinschaft im Quartier rund um die Bosestraße und hat Generationen von Sportbegeisterten geprägt.

Fertiggestellt und eröffnet wurde das Stadion im Sommer 1936, damals noch unter dem Namen „Boelcke-Sportplatz“. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs musste das Gelände wieder hergerichtet werden und wurde im Herbst 1950 wiedereröffnet, nun als „Friedrich-Ebert-Stadion“. So heißt das gesamte Areal bis heute: “Friedrich-Ebert-Sportanlage”.

Seit 1950 heißt das Gelände “Friedrich-Ebert-Sportanlage”

Das 5.000 Zuschauer fassende Stadion, gerne auch „Bose-Stadion“ genannt, ist das Herzstück der gesamten Sportanlage, die an der Grenze zwischen Schöneberg und Tempelhof liegt, eingefasst von Bosestraße, Gäßnerweg, Burchardstraße und Alboinstraße.

Neben dem Stadion befinden sich noch zwei Kunstrasenplätze, vier Tennisplätze und eine Sporthalle. Seit 1978 verfügt das Stadion über eine Kunststoffbahn, die – ebenso wie der Naturrasenplatz – zuletzt in den Jahren 2017 und 2018 erneuert wurden, sodass die Anlagen gute Trainingsbedingungen bieten.

Der SD Croatia trägt im Stadion seine Heimspiele in der Berlin-Liga aus

Im Stadion ist der SD Croatia beheimatet und trägt dort seine Heimspiele in der Berlin-Liga aus. Aktuell liegt das Team dort auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz. Doch auf der Anlage gibt es auch eine große Leichtathletik-Tradition.

Die urban gelegene Sportanlage ist eng mit der Leichtathletik-Abteilung des TSV Tempelhof-Mariendorf verbunden. So erfolgten sowohl die Neueröffnung des Stadions als auch die Gründung der Leichtathletik-Abteilung Anfang der 1950er Jahre fast zeitgleich.

Auf der Sportanlage gibt es eine große Leichtathletik-Tradition

Bis heute ist das Stadion, vor allem von April bis September, die Haupttrainingsstätte der Leichtathletinnen und -Leichtathleten des TSV. Neben dem Training fanden hier bereits zahllose Leichtathletik-Wettkämpfe statt wie etwa das Internationale Pfingstsportfest, diverse Berliner Meisterschaften und in jüngster Zeit der Tempelritter-Cup für die Altersklassen U12 und jünger.

Wer die Sportanlage besuchen will, kann das hervorragend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln tun. Das Stadion ist von den Bushaltestellen Manteuffelstraße/Albrechtstraße und Berlinickeplatz etwa 600 bis 700 Meter entfernt. Nächstgelegene U-Bahnhöfe sind Kaiserin-Augusta-Straße sowie Alt-Tempelhof in rund einem Kilometer Entfernung, vom S-Bahnhof Südkreuz sind es etwa anderthalb Kilometer.

 

© Foto: GOOLAZO BERLIN

 

© Foto: GOOLAZO BERLIN

 

© Foto: GOOLAZO BERLIN

 

© Foto: GOOLAZO BERLIN

 

© Foto: GOOLAZO BERLIN

 

© Foto: GOOLAZO BERLIN

 

Quellen: Turn- und Sportverein Tempelhof-Mariendorf e.V., SD Croatia, Wikipedia, FuPa

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert